Ich stehe am Abgrund des Lebens.
Ich blicke runter mit zittern und meine Hände greifen nach dem Glück, das unten grad glitzert.
Aber ich kann es nicht greifen, ich sehe es einfach nicht ein, ständig in Ängsten zu leben, das kann doch alles nicht sein!
Ich lass mich fallen, meine Seele lässt den Körper alleine.
Ich sehe mich selbst vor diesem Blatt wie ein Gestörter am schreiben.
Schreibe Zeile auf Zeile und ändere letztendlich nichts.
Ich stehe auf dünnen Eis und warte, dass es endlich zerbricht.
Mein Kopf ist leer vor lauter Sorgen.
Meine Augen sind reglos, nur eine Träne lässt drauf schließen, ich bin traurig, nicht leblos.
Und in mir lauert die Sehnsucht.
Nach der Liebe dieses Menschen, denn ich liebe diesen Menschen, doch kann Liebe nicht erkennen.
Diese heftige Angst, das Feuer und Leid, es bedeutet nen` Scheiß, ich vergeude die Zeit.
Die Erde, sie dreht sich, und ich bleibe stehen und ich will es nicht leben, das sinnlose Leben.
Es macht mich so fertig, die Menschen sie kommen und laufen davon und ich bleibe zurück.
Ich will nicht mehr träumen, ich will nicht mehr leben, ich will einfach gar nichts, ich scheiß auf Glück.
Ich hatte recht, dass Glück ist nur für wenige bestimmt.
Und ich beuge mich dem Schicksal, dass es eben nicht gewinnt.
Dass ich es niemals haben werde, ich kann's höchstens berühren, aber nicht greifen, nicht halten, es wird mich tödlich verführen.